Claude Code, Codex, Cursor: womit arbeitet man wann?
Warum überhaupt mehrere Werkzeuge?
Alle drei lassen dich mit einem Sprachmodell arbeiten – der Unterschied liegt darin, wie sie an dein Projekt kommen. Der eine arbeitet im Terminal, der andere in deinem Editor, der dritte in der Cloud.
Claude Code: der Kollege im Terminal
Es arbeitet dort, wo dein Projekt liegt, liest Dateien, führt Befehle aus und ändert Code. Stärke: komplexe, mehrstufige Aufgaben über viele Dateien. Schwäche: Man muss sich an das Terminal gewöhnen.
Cursor: der Editor, der mitdenkt
Cursor ist ein Code-Editor mit eingebautem Assistenten. Stärke: Der Einstieg ist leicht, man sieht jede Änderung sofort im Kontext. Ideal für alle, die bisher klassisch im Editor arbeiten.
Codex: die Cloud-Variante
Es arbeitet an Aufgaben in einer isolierten Umgebung und liefert Ergebnisse zurück. Stärke: man kann es laufen lassen, während man etwas anderes tut. Schwäche: Der Blick in die Umgebung fehlt.
Die praktische Empfehlung
Fange mit einem Werkzeug an – nicht mit dreien. Für Einsteiger ist der Editor der sanfteste Weg. Wer bereits im Terminal arbeitet, greift zum Terminal-Assistenten. Wichtig ist nicht das Werkzeug, sondern dass du die Grundlagen kennst: Prompt-Aufbau, Prüfen, Freigeben.
Und der Datenschutz?
Bei allen drei gilt: Kein Kundencode, keine Zugangsdaten und keine personenbezogenen Daten ungeprüft hineingeben. Für Betriebe mit sensiblen Projekten kommt ein lokal betriebenes Modell infrage.
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